Hirschla: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Gasthaus zum Hirschen''' stand bis [[1887]] in der Gabelung von [[Schwabacher Straße]] und [[Hirschenstraße]] am [[Kohlenmarkt]].
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Das '''Hirschla''' wurde von [[Johann Wolfgang Schaffer]] erbaut, nachdem er am [[10. August]] [[1727]] auf den „Mühl Veldtern“ von [[Peter Eckart]] einen Bauplatz gekauft hatte. Er errichtete darauf „zwey Häußlein“, ein zweigädiges Wohnhaus mit einem Hinterhaus, die das Schild „Zum Hirsch“ (Hirschla) führten.  


Das heutige Gebäude (Hirschenstraße 2) wurde [[1888]] als stattliches Wohn- und Geschäftshaus errichtet und trägt seinem Namen mit einem Hirschgeweih am Giebel zum Kohlenmarkt Rechnung.
1792 erhielt das Anwesen die Hausnummer 511 (ab 1890 [[Hirschenstraße 1]]). Im Jahr 1887 wurden die Gebäude abgebrochen.<ref>Gottlieb Wunschel, Lothar Berthold: Die Fürther Häuserchronik „Alt Fürth“, 1940, 2010, 5. Band</ref>


[[Kategorie:Lokale und Wirtschaften(ehemals)]]
Das '''Gasthaus zum (braunen) Hirschen''' ("Hirschla") stand bis [[1887]] in der Gabelung von [[Schwabacher Straße]] und [[Hirschenstraße]] am [[Kohlenmarkt]].
__NOTOC__
Das heutige Gebäude (Hirschenstraße 1) wurde [[1888]] als stattliches Wohn- und Geschäftshaus errichtet und trägt seinem Namen mit einem Hirschgeweih am Giebel zum Kohlenmarkt Rechnung.
[[Bild:Hirschla.jpg|mini|right|Hirschkopf am Giebel des heutigen Gebäudes]]
 
==Damalige Adressbucheinträge==
* 1799: Egersdörfer Joh. Gg.; Hirschla<ref>[[Einwohnerbuch von 1799]]</ref>
* 1846: Gartenstraße Haus-Nr. 254; Steinbauer; Wirth im braunen Hirschen<ref>[[Adressbuch von 1846]]</ref>
* 1854: 254/I. Bezirk; Steinbauer Joh.; Gastwirth zum braunen Hirschen
 
== Siehe auch ==
* [[Hirschenstraße 1, 3]]
* [[Zum braunen Hirschen]]
* [[Hirschgarten (Dambach)]]
* [[Johann Wolfgang Schaffer]]
 
==Einzelnachweise==
<references />
 
==Bilder==
{{Bilder dieser Gaststätte}}
 
[[Kategorie:Innenstadt]]

Aktuelle Version vom 21. Februar 2026, 12:44 Uhr

Zum Hirschla Kohlenmarkt A4849.jpg
Zeichnung der Gaststätte „Zum Hirschla“ von Jean Lederer
Gaststätte
Hirschla
Name
Gasthaus zum (braunen) Hirschen ("Hirschla")
Gebäude
Hirschenstraße 1, 3
Genre
Gaststätte
Außenplätze vorhanden
Nebenraum vorhanden
Eröffnungsdatum
1727
Schließungsdatum
1887
 semantisches Browsen   Sem. Browsen / Abfrage
Fassbier-Ausschank
Vegetarische Speisen
Barrierefrei
Kartenzahlung möglich
 semantisches Browsen   Sem. Browsen / Abfrage

Das Hirschla wurde von Johann Wolfgang Schaffer erbaut, nachdem er am 10. August 1727 auf den „Mühl Veldtern“ von Peter Eckart einen Bauplatz gekauft hatte. Er errichtete darauf „zwey Häußlein“, ein zweigädiges Wohnhaus mit einem Hinterhaus, die das Schild „Zum Hirsch“ (Hirschla) führten.

1792 erhielt das Anwesen die Hausnummer 511 (ab 1890 Hirschenstraße 1). Im Jahr 1887 wurden die Gebäude abgebrochen.[1]

Das Gasthaus zum (braunen) Hirschen ("Hirschla") stand bis 1887 in der Gabelung von Schwabacher Straße und Hirschenstraße am Kohlenmarkt.

Das heutige Gebäude (Hirschenstraße 1) wurde 1888 als stattliches Wohn- und Geschäftshaus errichtet und trägt seinem Namen mit einem Hirschgeweih am Giebel zum Kohlenmarkt Rechnung.

Hirschkopf am Giebel des heutigen Gebäudes

Damalige Adressbucheinträge

  • 1799: Egersdörfer Joh. Gg.; Hirschla[2]
  • 1846: Gartenstraße Haus-Nr. 254; Steinbauer; Wirth im braunen Hirschen[3]
  • 1854: 254/I. Bezirk; Steinbauer Joh.; Gastwirth zum braunen Hirschen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Gottlieb Wunschel, Lothar Berthold: Die Fürther Häuserchronik „Alt Fürth“, 1940, 2010, 5. Band
  2. Einwohnerbuch von 1799
  3. Adressbuch von 1846

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