Johann Martin Humbser: Unterschied zwischen den Versionen

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Kommerzienrat '''Johann Martin Humbser''' (geb. [[17. Januar]] [[1835]] in [[Fürth]]<ref name="KB-Tf">Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1833–1838, S. 269</ref>; gest. [[4. Januar]] [[1898]] ebenda<ref>Kirchenbücher Auferstehungskirche, Bestattungen 1894–1900, S. 116</ref>) war Direktor und namensgebender [[Brauereibesitzer|Eigentümer]] der [[Brauerei Humbser|Brauerei Joh. Humbser]]. Er war u. a. [[Gemeindebevollmächtigter]] und Vorstand der Verwaltung der [[Aussteuerungs-Anstalt - Heiratskasse|Aussteueranstalt]] gewesen.  
Nach seinem Tod überließ er der Stadt Fürth  Wertpapiere als Grundstock für die "[[Johann Humbsersche Stiftung|Johann Humbsersche]] [[Stifter|Stiftung]]".
Nach seinem Tod überließ er der Stadt Fürth  Wertpapiere als Grundstock für die [[Johann Humbsersche Stiftung|Johann Humbsersche]] [[Stifter|Stiftung]].


== Leben und Familie ==
== Leben und Familie ==
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Johann Martin Humbser legte seine Braumeisterprüfung 1853 in München ab und stellte 1859 ein Niederlassungs- und Verehelichungsgesuch.<ref>Erhard Schraudolph: [[Vom Handwerkerort zur Industriemetropole (Buch)|Vom Handwerkerort zur Industriemetropole]], S. 124</ref>
Johann Martin Humbser legte seine Braumeisterprüfung 1853 in München ab und stellte 1859 ein Niederlassungs- und Verehelichungsgesuch.<ref>Erhard Schraudolph: [[Vom Handwerkerort zur Industriemetropole (Buch)|Vom Handwerkerort zur Industriemetropole]], S. 124</ref>
Er heiratete die Fürther Kaufmannstochter Johanna Karolina ''("Lina")'' Engelmann (geb.[[17. Oktober]] [[1838]], gest. [[14. Juni]] [[1907]]). Gemeinsame Söhne waren der spätere Kommerzienrat und Humbser-Direktor [[Hans Humbser]] und dessen jüngerer Bruder [[Rudolf Humbser]] (gest. [[1906]]).
Er heiratete die Fürther Kaufmannstochter Johanna Karolina ''(„Lina“)'' Engelmann (geb.[[17. Oktober]] [[1838]], gest. [[14. Juni]] [[1907]]). Gemeinsame Söhne waren der spätere Kommerzienrat und Humbser-Direktor [[Hans Humbser]] und dessen jüngerer Bruder [[Rudolf Humbser]] (gest. [[1906]]).


Er ist 1872 auch als Hauseigentümer der Wirtschaft "[[Zum goldenen Rößla]]" in der [[Bergstraße 3]] belegt.</br>
Er ist 1872 auch als Hauseigentümer der Wirtschaft ''[[Zum goldenen Rößla]]'' in der [[Bergstraße 3]] belegt.</br>
Auf sein Betreiben hin wurde die Poppenreuther Gastwirtschaft ''[[Zum Kanal und zur Eisenbahn]]'' von [[Michael May]] und dessen Frau Anna am [[12. Februar]] [[1872]] zwangsversteigert.
Auf sein Betreiben hin wurde die Poppenreuther Gastwirtschaft ''[[Zum Kanal und zur Eisenbahn]]'' von [[Michael May]] und dessen Frau Anna am [[12. Februar]] [[1872]] zwangsversteigert.



Aktuelle Version vom 6. März 2026, 19:46 Uhr

Johann Martin Humbser.png
Kommerzienrat Johann Martin Humbser, Brauereibesitzer und Stifter
Person
Johann Martin Humbser
Namenszusatz
Kommerzienrat
Vorname
Johann Martin
Nachname
Humbser
Geschlecht
männlich
Abw. Name
Johann Martin
Geburtsdatum
17. Januar 1835
Geburtsort
Fürth
Todesdatum
4. Januar 1898
Todesort
Fürth
Beruf
Brauereibesitzer, Direktor, Kommerzienrat, Stifter
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  • Neuestraße (Wohnung und Geschäftsadresse)
  • Helmplatz 1 (Letzter Wohnort in Fürth)

Kommerzienrat Johann Martin Humbser (geb. 17. Januar 1835 in Fürth[1]; gest. 4. Januar 1898 ebenda[2]) war Direktor und namensgebender Eigentümer der Brauerei Joh. Humbser. Er war u. a. Gemeindebevollmächtigter und Vorstand der Verwaltung der Aussteueranstalt gewesen. Nach seinem Tod überließ er der Stadt Fürth Wertpapiere als Grundstock für die „Johann Humbsersche Stiftung“.

Leben und Familie

Er kam als 13. Kind bzw. 10. Sohn des Brauhausbesitzers Johann Michael Humbser und dessen Ehefrau Gertraud Margaretha, geborene Schmidt im Haus Nr. 350, I. Bez. (ab 1890 Bäumenstraße 26) zur Welt. Taufpate war der „Landstand“ und Privatier Johann Martin Reuter.[1]

Johann Martin Humbser legte seine Braumeisterprüfung 1853 in München ab und stellte 1859 ein Niederlassungs- und Verehelichungsgesuch.[3] Er heiratete die Fürther Kaufmannstochter Johanna Karolina („Lina“) Engelmann (geb.17. Oktober 1838, gest. 14. Juni 1907). Gemeinsame Söhne waren der spätere Kommerzienrat und Humbser-Direktor Hans Humbser und dessen jüngerer Bruder Rudolf Humbser (gest. 1906).

Er ist 1872 auch als Hauseigentümer der Wirtschaft Zum goldenen Rößla in der Bergstraße 3 belegt.
Auf sein Betreiben hin wurde die Poppenreuther Gastwirtschaft Zum Kanal und zur Eisenbahn von Michael May und dessen Frau Anna am 12. Februar 1872 zwangsversteigert.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1833–1838, S. 269
  2. Kirchenbücher Auferstehungskirche, Bestattungen 1894–1900, S. 116
  3. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole, S. 124

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