1859: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. Februar 2016, 18:21 Uhr

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Kurz-Chronik 1859

Das vom Theaterverein 1837 gekaufte Theater an der Rosenstraße wird restauriert, erweitert und neu eröffnet.[1]

Personen

Geboren

Person Geburtstag Geburtsort Beruf
Johann W. Ammon 26. Oktober Nürnberg Architekt, Baumeister
Adam Egerer 11. August Schönbrunn/Wunsiedel Architekt, Magistratsrat
Johann Geismann 12. Oktober Fromberg Brauereibesitzer, Gemeindebevollmächtigter, Bierbrauer, Brauereidirektor
Konrad Glenk 14. November Bayreuth Bauführer, Architekt
Johann Jakob Rausch 4. April Fürth Drechslermeister, Fabrikant
Georg Kißkalt 5. Mai Bauunternehmer
Johann Konrad Köhler 31. März Fürth Beamter, Erhebungsbeamter
Justus-Joseph Mailaender 11. Februar Fürth
Georg Müller jr. 22. Februar Braunsbach Maurermeister, Architekt
Egmont Offenbacher 16. Oktober Fürth Kaufmann, Weinhändler, Immobilienmakler
Georg Richter 22. Juli Nürnberg Architekt
Richard Sahlmann 21. April Mühlhausen (Oberfranken) Hopfenhändler
Emil Schweizer 28. Dezember Fürth Fabrikant, Brillenfabrikant
Siegfried Wertheimer 30. September Fürth Rechtsanwalt, Justizrat
Hans Wicklein 27. Juni Nordhalben/Ofr. Architekt, Maschinenbauingenieur

Gestorben

Person Todestag Todesort Beruf
Joel Bach 24. September Fürth Kaufmann
Nathan Hirsch Bechmann 19. Juni Fürth Schreiblehrer und Rabbiner
Daniel Berolzheimer 24. Februar Fürth Kaufmann, Bleistiftfabrikant
Esther Neustettel-Neuhaus Bechmann 2. November Fürth
Johann Christoph Schreiber 27. April Fürth Gürtlermeister, Knopffabrikant, Bronzefarbenfabrikant, Magistratsrat
Ludwig Michael Wellmer 18. Februar München Jurist, Beamter

Bauten

Sonstiges

  • Vom 1. zum 2. September 1859 wurde der bisher mächtigste geomagnetische Sturm registriert. Er führte zu Polarlichtern, die selbst in Rom, Havanna und Hawaii beobachtet werden konnten. In den höheren Breiten Nordeuropas und Nordamerikas schossen Starkströme durch Telegrafenleitungen, diese schlugen Funken, Papiere fingen Feuer und das gerade weltweit installierte Telegrafennetz wurde massiv beeinträchtigt. Eiskernuntersuchungen zeigen, dass ein Ereignis dieser Stärke im statistischen Mittel alle 500 Jahre auftritt[2]. Auch über Nürnberg (und damit auch über Fürth) war das Phänomen deutlich zu sehen, was auch auf entsprechenden zeitgenössischen Gemälden dokumentiert wurde.[3]

Einzelnachweise

  1. Stadtmuseum Fürth
  2. Geschichte des magnetischen Sturms bei Wikipedia
  3. TV-Dokumentation Jagd nach dem Himmelsfeuer, 2014, Wolfgang Würkner