Gisela Naomi Blume

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Person
Gisela Naomi Blume
Vorname
Gisela Naomi
Nachname
Blume
Geschlecht
weiblich
Geburtsdatum
1938
Beruf
Historikerin
Religion
jüdisch
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AuszeichnungVerleihungAmAuszeichnungBemerkung
Goldenes Kleeblatt2011
Kulturpreis der Stadt Fürth15 November 2020
Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit18 November 1998
PersonVerwandtschaftsgrad
Hans Kurt HussongBruder
Johann HegendörferGroßvater

Gisela Naomi Blume, geb. Hussong (geb. 1938) ist eine Lokalhistorikerin mit Schwerpunkt auf der jüdischen Geschichte Fürths. Ihre Eltern kommen aus dem Saarland, der Vater war Arzt, kam jedoch aus der russischen Kriegsgefangenschaft nicht mehr zurück. Als älteste Schwester von insgesamt drei Geschwister erlebte Sie die Nachkriegszeit in der (mütterlicherseits) großelterlichen Bonbonfabrik in der Gebhardtstraße 25.

Blumes Wirken in Fürth

Blumes Engagement in Fürth begann mit der Rekonstruktion des alten jüdischen Friedhofs. Nach ihrer jahrelangen Recherche war es möglich, die Grabsteine, die während der NS-Diktatur entwendet worden waren, wieder den Gräbern zuzuordnen.

Sie konvertierte im Jahr 2001 zum Judentum und war von 2004 bis 2008 Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde in Fürth. Für ihre Arbeit wurde sie von der Stadt Fürth 2011 mit dem Goldenen Kleeblatt ausgezeichnet.[1]

Veröffentlichungen

  • Gisela Naomi Blume: Die Geschichte der Stadt Fürth und seiner Juden, in: Nachrichten für den jüdischen Bürger Fürths, 1995, S. 17 - 20
  • Gisela Naomi Blume: Die Israelitische Waisenanstalt Fürth, in: Fürther Geschichtsblätter, 60.2010, S. 59 - 86
  • Gisela Naomi Blume: Mikwen in Fürth : "die Kellerquellenbäder der Israelitinnen" Teil 1 und 2, in: Fürther Geschichtsblätter, 61.2011, S. 27 - 52 und 63 - 81

Vorlage:Autoren

Literatur / Medien

  • Wider das Vergessen - Spurensuche auf dem alten jüdischen Friedhof in Fürth . Fernsehreportage der Redaktion point, Otto-Seeling-Promenade 2-4, 90762 Fürth, November 1997
  • Wie aus Gisela Naomi wurde. Fernsehreportage der Redaktion point, Otto-Seeling-Promenade 2-4, 90762 Fürth, November 2008

Lokalberichterstattung

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Sabine Rempe: Brücken geschlagen. In: Fürther Nachrichten vom 01. Dezember 2011

Bilder